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DERRIDA UND ADORNO

Zur Aktualität von Dekonstruktion und Frankfurter Schule

Hg. von Eva L.-Waniek / Erik M. Vogt

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Was hat Derrida mit Adorno zu tun? Und umgekehrt: was Adorno mit Derrida? Das Buch geht dem bislang nur wenig bedachten Verhältnis der beiden Philosophen, die das Denken des 20. Jahrhunderts wesentlich geprägt haben, nach und versucht, ihre Unterschiede und Berührungspunkte zu analysieren. Wie verstehen beide Autoren z. B. die Konstitution des Subjekts und inwiefern kritisieren sie idealistische oder metaphysische Traditionen? Es geht dann um Fragen der Kunst und einer ideologiekritischen Methode, mit der das Ausgeschlossene, Disziplinierte, Verworfene – der Rest der Subjektkonstitution – sichtbar gemacht werden können.
Beiträge: Jay M. Bernstein, Arno Böhler, Othmar Kastner, Eva L.-Waniek, Christoph Menke, Alice Pechriggl, Hugh J. Silverman, Michael Turnheim, Eleni Varikas, Erik M. Vogt, Hent de Vries.

Verlag Turia + Kant 2008, 255 Seiten , Euro 26,-; ISBN 978-3-85132-497-6.



FILM/DENKEN

Thinking/Film – Film & Philosophie

Hg. von Ludwig Nagl / Eva Waniek / Brigitte Mayr

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Um der Vielschichtigkeit des Phänomens Film gerecht zu werden, wurden für diesen Sammelband internationale VertreterInnen der Film-, Medien- und Kulturwissenschaften eingeladen, ihre filmtheoretischen Ansätze und Analysen darzulegen. Sie alle arbeiten mit unterschiedlichen filmwissenschaftlichen Methoden und gehören verschiedenen Denktraditionen an – wie jener des Post/Strukturalismus, der spät- bzw. postanalytischen Philosophie, des Neopragmatismus, der Diskursanalyse, der Psychoanalyse, der Medientheorie oder Kulturphilosophie. Ein Dialog oder Ideenaustausch zwischen diesen divergenten Zugangsformen findet jedoch kaum statt. Um dieses Manko zu beseitigen, soll mit dem vorliegenden Buch ein produktives Gespräch zwischen den verschiedenen Schulen in Gang gebracht werden. Dadurch sollen aktuelle Probleme und Defizite der Film- und Medientheorie thematisiert und Lösungsvorschläge für offene Probleme vorbereitet werden.
Beiträge: Martin Arnold, Raymond Bellour, Noël Carroll, Gustav Deutsch, Cynthia Freeland, Herbert Hrachovec, Gabriele Jutz, Gertrud Koch, Thomas Korschil, Peter Kubelka, Laura Mulvey, Ludwig Nagl, Wolfgang Pircher, Birgit Recki, D. N. Rodowick, August Ruhs, Mike Sandbothe, Hugh J. Silverman, Anna Schober, Gloria Withalm und Slavoj Žižek.

SYNEMA-Publikationen Wien 2005, 260 Seiten; Sprache: Deutsch, Englisch; Euro 25,-, ISBN 3-901644-12-1; zu bestellen im Buchhandel oder bei: office[@]synema.at



KUNST, ZEICHEN, TECHNIK

Philosophie am Grund der Medien

Hg. von Marianne Kubaczek / Wolfgang Pircher / Eva Waniek
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Angeregt von der Spannung zwischen notationalen und natürlichen Sprachen werden in diesem Band die verschiedenen Dimensionen sprachlicher und nichtsprachlicher Äusserungsformen in elektroakustischer Musik, bildender Kunst, Psychoanalyse, Sprachwissenschaft, Philosophie und Technik untersucht. Alle Beiträge eint ein medienphilosophischer Gestus.
Beiträge: Markus Arnold, Hans Dickel, Catherine Z. Elgin, Mathias Fuchs, Richard Heinrich, Sergius Kodera, Marianne Kubaczek, Robert Pfaller, Wolfgang Pircher, Hans Julius Schneider, Denis Smalley, Jürgen Trabant, Peter Niklas Wilson und Beat Wyss.

LIT Verlag, Reihe: Konturen Politisch Philosophischen Denkens Bd. 2, 2004, 288 Seiten, 19.90 Euro, ISBN 3-8258-7591-1.


VERHANDLUNGEN DES GESCHLECHTS

Zur Konstruktivismusdebatte in der Gender-Theorie

Hg. von Eva Waniek / Silvia Stoller

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Dieser Band erörtert die gegenwärtige Entwicklung der Gender Studies in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit. Dabei wird insbesondere die mit Judith Butler in den neunziger Jahren heftig diskutierte Sex-Gender-Unterscheidung in den Mittelpunkt gerückt, um neue Ansätze zur Diskussion stellen, die über die traditionelle Unterscheidung hinausführen. Die Zusammenstellung der Beiträge eröffnet einen interdisziplinären Überblick, die einzelnen Beiträge stammen aus den Bereichen Philosophie, Psychoanalyse, Kunsttheorie Politikwissenschaft und feministischer Theorie.
Beiträge: Ingvild Birkhan, Renate Dürr, Linda Fisher, Jane Flax, Regula Giuliani, Doris Guth, Christine Lutter, Cathren Müller, Gertrude Postl, Bettina Schmitz, Joan W. Scott, Silvia Stoller, Käthe Trettin, Veronica Vasterling und Eva Waniek.

Turia + Kant 2001, 287 Seiten, Euro 22, ISBN 3-85132-278-9.



BEDEUTUNG?

Für eine transdisziplinäre Semiotik

Hg. von Eva Waniek

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Das Buch ist dem Phänomen »Bedeutung« gewidmet, dessen Begrifflichkeit und Definition äußerst umstritten ist und ein Grundlagenproblem in den Kulturwissenschaften bildet. Die Klärung der Frage, wie menschliche Wahrnehmung vor sich geht, auf dass die Dinge oder Ereignisse in unserem Leben Bedeutung erlangen, ist zwar spätestens seit der Moderne ein zentrales Anliegen in Wissenschaft und Kunst. Da diese Fragestellung jedoch sogar innerhalb der einzelnen Disziplinen und Schulen kontroversiell diskutiert wird, gilt sie – gerade was eine diziplin- und auch medienübergreifende Einschätzung anbelangt – mehr als je zuvor als ungeklärt.
Dem entgegen stellt der Band wichtige Bedeutungstraditionen des 20. Jahrhunderts in vermittelnder Weise vor und sucht ebenso, die Aktualität der Problematik in der kulturwissenschaftlichen Theoriebildung sowie im Bereich von Ästhetik und künstlerischer Praxis (von experimentellem Film, Literatur, Musik und graphic design) darzustellen. Dadurch soll eine vielschichtige und transdisziplinäre Weiterentwicklung des Themas angeregt werden.
Beiträge: Markus Arnold, Martin Arnold, Hans-Dieter Bahr, Tania Eden, Felix Philipp Ingold, Elmar Holenstein, Ulrike Kadi, Peter Moeschl, Walter Pamminger, Wolfgang Pircher, Ferdinand Schmatz, Hugh J. Silverman, Hans Sluga, Burkhard Stangl, Achim Stephan, Robert Tanzmeister, Eva Waniek und Franz M. Wimmer.

Turia + Kant 2000, 283 Seiten, Euro 22,-; ISBN 3-85132-239-8.



HÉLÈNE CIXOUS

Entlang einer Theorie der Schrift

Eva Waniek

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Zum Topos der “weiblichen Schreibweise” wird hier eine Kronzeugin – Hélène Cixous – in den Zeugenstand der Kritik gerufen. Die diesbezüglichen zentralen Argumentationen werden einerseits bei Ferdinand de Saussure und andererseits bei Sigmund Freud herangezogen, aber auch entlang verschiedener ästhetischer und ideologiekritischer Positionen zu Gestus und Schrift bei Eva Meyer, Julia Kristeva, Theodor W. Adorno und Michel Foucault entwickelt, um die Möglichkeiten einer “weiblichen Schreibweise“ zu durchleuchten.

Turia + Kant 1993, 119 Seiten, ISBN 3-85132-046-8.

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